Wir schreiben Kalenderwoche 51. Sie werden sich denken: „Puh, fast geschafft!“ Dieses geschichtsträchtige Jahr, das es sprichwörtlich faustdick hinter den Ohren hatte, neigt sich seinem Ende zu. Hat es unheilvoll begonnen, mit Waldbränden in Australien (und die Wälder von „Down Under“ brennen schon wieder) und kurz danach war die Rede von einem Virus aus China, der sich in der Millionenstadt Wuhan ausgebreitet hat. Aber halt, kein Grund zur Panik, denn was in China alles vor sich geht, kann uns ja wurscht sein, weil die Chinesen fressen eh alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und von den Chinesen gibt es eh so viele…
Ziemlich politisch unkorrekt, aber Gedanken, die sicher öfters durch Gehirne gewandert sind. Dass sich dieses neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 rasant schnell vom sog. „Reich der Mitte“ um den ganzen Erdball verbreitet hat und unseren Alltag Stück für Stück immer mehr eingenommen hat, uns unserer Gewohnheit (die Gewohnheit ist ein Hund!) und auch unserer Freiheit beraubt hat, das ging für die meisten zu weit. Schlimmer geht wohl nimmer nach so einem fatalen Jahr mit Lockdowns, Geboten und Verboten. Wie sind die Ausblicke für 2021? Werden wir mit der sog. „neuen Normalität“ (was für ein Unwort) weiterleben müssen, auch wenn wir noch nicht gelernt haben, wie?
Wird die Impfung das Allheilmittel und die Eintrittskarte zu allen Kulturveranstaltungen, Schwimmbädern, Restaurants, Flughafen und Schiffen und nur jene reisen dürfen, die eine Impfung nachweisen können? Doch was wird man in der Zukunft über dieses 2K20 sagen? Wenn dann Bilder mit MNS-tragenden Menschen und Zeitungen voll mit Infektionszahlen gesehen werden? Wie wird man in der Zukunft über dieses Jahr denken? Wird es ein Kuriosum bleiben oder etwas ganz Alltägliches? Hoffentlich nicht!!!