Ein facettenreicher Einblick in die Kunstwelt des Götzner Künstlers
In den eleganten Räumlichkeiten der Villa Claudia in Feldkirch wurde kürzlich die lang ersehnte Vernissage des renommierten Götzner Künstlers Ewald Hotz zelebriert. Unter den gespannten Blicken einer interessierten Öffentlichkeit präsentierte Hotz ein breites Oeuvre, das die Vielseitigkeit seines künstlerischen Schaffens eindrucksvoll unter Beweis stellte.
Von Bandi Koeck
Die Vernissagerede wurde von einem besonderen Gast gehalten, nämlich dem renommierten Bildhauer und Psychologen Martin Mittendorfer. Dieser, selbst ein anerkannter Künstler, führte das Publikum durch die Gedankenwelt und die inspirierende künstlerische Reise von Ewald Hotz. In seiner einfühlsamen Ansprache hob Mittendorfer nicht nur die technische Meisterschaft Hotzs hervor, sondern betonte auch die emotionale Tiefe und die vielschichtige Bedeutung hinter den Werken.
Die Ausstellung bot einen faszinierenden Einblick in die verschiedenen Facetten von Hotzs Schaffen. Von skurrilen Skulpturen bis hin zu fein ausgearbeiteten Grafiken – die Bandbreite der präsentierten Werke spiegelte die künstlerische Neugier und Experimentierfreudigkeit des Götzner Künstlers wider, der sich ein ganzes Jahr von seiner Tätigkeit als Mittelschullehrer freistellen ließ, um sich ganz dem künstlerischen Schaffen hinzugeben. Der Raum mit den „Spermien mit Hirn“, stolze 50 Stück an der Zahl, erinnert beim ersten Betrachten an die Fassade von Salvador Dalís Fassade im spanischen Museum in Figueres und bereichert die kahlen Wände der Villa immens.
Nach der offiziellen Eröffnung entfaltete sich eine lebhafte Diskussion in den Räumlichkeiten der Villa Claudia. Kunstliebhaber, Kollegen und Freunde von Ewald Hotz tauschten ihre Eindrücke aus, diskutierten über die symbolischen Elemente in den Keramiken und ließen sich von den sehr fein ausgearbeiteten Formen der Skulpturen inspirieren. Das Zwiegespräch zwischen den Gästen und dem Künstler selbst schuf eine einzigartige Atmosphäre, die die Verbindung zwischen Kunst und Betrachter vertiefte.
Fotos: Bandi Koeck
Die Veranstaltung zeugte nicht nur von der künstlerischen Brillanz Ewald Hotzs, sondern auch von der Wertschätzung, die er in der Kunstszene und darüber hinaus genießt. Die Villa Claudia erwies sich als perfekter Rahmen für eine Ausstellung von solcher künstlerischer Größe.
Die Vernissage von Ewald Hotz wird sicherlich noch lange im Gedächtnis der Besucher bleiben und markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Kunstszene der Region. Es bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung den Auftakt zu weiteren inspirierenden kulturellen Ereignissen bildet, die die vielfältige Kunstszene in Feldkirch und Umgebung weiterhin bereichern werden. Die Ausstellung ist noch bis 22. Dezember 2023 öffentlich zugänglich.
War auch dort! Tolle Kunst! Danke, dass du Künstler durch deine Beiträge unterstützt.