Einblicke und Austausch im kooperativen Planungsverfahren
Kürzlich fand in der denkmalgeschützten Produktionshalle der ehemaligen F.M. Hämmerle Spinnerei in Feldkirch-Gisingen die dritte öffentliche Veranstaltung des kooperativen Planungsverfahrens statt. Über 200 Interessierte aus Gisingen und der Umgebung nutzten die Gelegenheit, sich bei der „WERKSTATT Ausstellung“ über die bisherigen Überlegungen zur künftigen Nutzung des Areals zu informieren und sich direkt mit den Planer:innen auszutauschen.
Eingeladen hatte die F.M. Hämmerle Holding AG. Im Rahmen der Ausstellung wurden erste Zwischenergebnisse des im Frühjahr 2024 gestarteten kooperativen Planungsverfahrens vorgestellt. Ziel dieses Verfahrens ist es, das ehemalige Betriebsareal einer gemischten Nutzung zuzuführen, die Wohnen, Arbeiten und Leben harmonisch vereint.
Benedikt König (Stadtrat FK), Bgm. Manfred Rädler, Herbert Bork (stadtland), Philipp Hämmerle (F.M. Hämmerle), Clemens Rauch (Stadtrat FK), Julia Berchtold (Stadträtin FK). Copyright: F.M. Hämmerle/Birgit Riedmann,
Die Veranstaltung bot den Besucher:innen die Möglichkeit, mit den beteiligten Planer:innen in den Dialog zu treten. Auf Schautafeln und in persönlichen Gesprächen wurden geplante Nutzungen, Bebauungsstrukturen sowie Gestaltungsideen für den Freiraum vorgestellt. Der Austausch mit der Bevölkerung spielte eine wichtige Rolle, um weitere Anregungen für den Rahmenplan zu sammeln. Dieser bildet die Grundlage für die nächsten Projektschritte und soll im Laufe des Jahres fertiggestellt werden. Bevor der Rahmenplan den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt wird, wird er der Bevölkerung erneut vorgestellt, um weiteres Feedback einzuholen.
Die F.M. Hämmerle Spinnerei in Gisingen, die 2016 ihren Betrieb einstellte, möchte in den kommenden Jahren ein neues Kapitel aufschlagen. Das Areal soll sich in ein modernes und identitätsstiftendes Zentrum entwickeln und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten Raum bieten. Neben der Bevölkerung sind auch Fachleute und Entscheidungsträger:innen aus Politik und Verwaltung eng in den Planungsprozess eingebunden.
Mit der „WERKSTATT Ausstellung“ wurde ein weiterer Meilenstein im kooperativen Planungsverfahren erreicht. Die F.M. Hämmerle Holding AG und die Stadt Feldkirch bedankten sich bei allen Besucher:innen für ihr großes Interesse und ihre aktive Mitwirkung. „Die große Beteiligung zeigt, dass dieses Projekt den Menschen in der Region ein Anliegen ist und dass sie die Transformation der Spinnerei mit großem Interesse, wertvollen Ideen und engagierter Mitwirkung begleiten“, betonte Herbert Bork vom Raumplanungsbüro stadtland, das die Leitung und Organisation des kooperativen Planungsprozesses innehat.